Die Hypnotherapie

Die Trance
Zwei Zustände sind dem Menschen eigen: Ein wacher, nach außen gerichteter Zustand und ein nach innen gerichteter Zustand, die "Trance". Viele Menschen sind häufiger in einem Trance-Zustand, als ihnen bewusst ist. Sei es, dass sie den Weg zur Arbeit "wie im Schlaf" hinter sich bringen. Also hinterher nicht genau sagen können, ob eine Ampel rot war oder nicht. Sei es, dass sie aufstehen, sich waschen, den Frühstückstisch decken und erst mit der zweiten Tasse Kaffee richtig wach werden. Das alles sind Trance-Zustände, also etwas ganz Normales.
Die klinische Hypnose
Hypnose nennt man die Technik mit der ein Menschen in diesen natürlichen Trance-Zustand gebracht werden kann. Aus der Alltags-Trance kann man jederzeit blitzschnell aufwachen, wenn z. B. auf dem Arbeitsweg etwas Unvorhergesehenes passiert. Genauso ist dies in der Hypnotherapie möglich. Man hat es jederzeit in der Hand, wenn man wirklich will, sofort aus der Trance heraus zu gehen. Von daher ist die Befürchtung unbegründet, dass in einem Trance-Zustand etwas geschieht, was absolut gegen den Willen und die Überzeugung des Klienten wäre.
Das Unbewusste
Das Unbewusste (andere nennen es Seele, Geist, Es, Selbst, Schutzengel, den göttlichen Anteil....) ist ein Teil von uns, der absolut loyal zu uns steht. Er ist hochintelligent und hat nur ein Ziel: Unsere Integrität als Person zu erhalten. Ist unsere Integrität oder Persönlichkeit gefährdet, also das, was uns ausmacht, meldet sich das Unbewusste. In Form von Symptomen zeigt es uns, dass etwas nicht stimmt. Meist empfinden wir diese Symptome als lästig. Wir wollen sie "weghaben". Doch dieser störende Zustand sollte nicht beseitigt werden, ohne zu klären, auf was das Symptom aufmerksam macht. Sonst meldet sich das Unbewusste über andere Symptome. Oder das alte Krankheitsbild tritt erneut auf, dann meist verstärkt. Dieses Phänomen erleben wir auch bei Krankheitsaufstellungen. Dabei zeigt sich das Symptom fast immer als ein Helfer, der vor einer noch größeren Gefahr schützen will. In der Homöopathie gibt es ein vergleichbares Bild von Krankheit und der Bedeutung von Symptomen.

Die Hypnotherapie
In der Hypnotherapie wird der Patienten in einen Trance-Zustand versetzt. In diesem Zustand kann der Hypnotiseur Kontakt zum Unbewussten des Patienten aufnehmen. Das Unbewusste hat alle Erlebnisse gespeichert. So besteht nun die Möglichkeit, Ereignisse anzusehen, die Einfluss auf das Leben des Patienten haben. Ereignisse, die diesem aber nicht mehr "bewusst" sind. Der Patient, der das alles klar mit erlebt, wird damit zum Beobachter seiner Selbst. Auf diese Weise können die Auslöser für lebensbestimmende Glaubenssätze (z. B. "Ich bin nichts Wert"), die sich in früher Kindheit gebildet haben, störende Verhaltensweisen, aber auch Krankheitssymptome bewusst gemacht und bearbeitet werden. Allein die Möglichkeit, mit dieser absolut loyalen und hochintelligenten Kraft in Kontakt zu treten, ist eine einmalige Erfahrung. Eine Erfahrung, die ich selbst schon gemacht habe. Von daher kenne ich die Hypnose als Therapeut und als Klient.

"Hypnose bewirkt keinen Kontrollverlust, sondern Kontaktgewinn!" (Dr. Henning Alberts)
Meine Ausbildung
In einer Fachweiterbildung zur "Klinischen Hypnose" des Metaforums in Abano Terme (Italien) habe ich die Grundlagen erlernt. Durch intensives Studium der Bücher von Milton Erickson, Stephen Gilligan u.a. habe ich das Wissen erweitert und abgerundet.
Aktuell besuche ich eine Ausbildung in "Hypno-therapeutischer Kommunikation" am SYST-Institut in München.

Ich verwende Elemente der Hypnotherapie in den Aufstellungen. Zugleich setze ich die Methode gezielt ein, wenn es Hinweise gibt, die es sinnvoll erscheinen lassen, mit dem Unbewussten in Kontakt zu treten.